Projekt Américo Vespucio Norte Express, Santiage de Chile
Américo Vespucio Norte Express
Das Konsortium um HOCHTIEF setzte sich bei diesem zukunftsweisenden Projekt gegen starke internationale Konkurrenz durch. Der Anteil von HOCHTIEF am Konsortium liegt bei 45 Prozent. Der 30-jährige Konzessionsvertrag begann mit Aufnahme der Bauarbeiten im April 2003. Nach Ablauf des Konzessionsvertrages geht die Autobahn in den Besitz des chilenischen Staats über.
Um den Verkehr in der chilenischen Hauptstadt zu entlasten, baute HOCHTIEF die vorhandene zweispurige Straße ab 2003 zu einer kreuzungsfreien, dreispurigen Autobahn aus. Zu dem Projekt, dessen reine Baukosten etwa 260 Mio. EUR betrugen, gehörten 19 Kreuzungsbauwerke, der Ausbau von Entwässerungskanälen und die betriebsbereite Fertigstellung eines integrierten Maut- und Verkehrsleitsystems. Die Mautautobahn wurde im Januar 2006 für den Verkehr freigegeben.
Das private Investitionsvolumen in Höhe von insgesamt rund 520 Mio. EUR wird während der 27-jährigen Betriebsphase durch Mautgebühren rückfinanziert. Die Maut wird dabei über ein vollelektronisches System ohne jegliche Beeinträchtigung des Verkehrsflusses erhoben. Das Projekt stellt technologisch einen Meilenstein für vollelektronische Systeme zur Gebührenerhebung und zum Verkehrsmanagement dar.





