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Projekt – Américo Vespucio Norte Express, Santiage de Chile

Américo Vespucio Norte Express

Bringt den Verkehr besser ins Rollen: Seit Januar 2006 ist der Vespucio Norte Express, ein zirka 30 Kilometer langes Teilstück der Ringautobahn in Santiago de Chile, in Betrieb und wird den Hauptstadtverkehr maßgeblich entlasten. Ende 2001 hatte HOCHTIEF gemeinsam mit spanischen und chilenischen Partnern den Zuschlag für Planung, Finanzierung, Bau und Betrieb der Mautautobahn mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von zirka 520 Mio. EUR erhalten. Das B.O.T.-Projekt (Build, Operate, Transfer) Vespucio Norte Express ist Teil des chilenischen Konzessionsprogramms.

Das Konsortium um HOCHTIEF setzte sich bei diesem zukunftsweisenden Projekt gegen starke internationale Konkurrenz durch. Der Anteil von HOCHTIEF am Konsortium liegt bei 45 Prozent. Der 30-jährige Konzessionsvertrag begann mit Aufnahme der Bauarbeiten im April 2003. Nach Ablauf des Konzessionsvertrages geht die Autobahn in den Besitz des chilenischen Staats über.

Um den Verkehr in der chilenischen Hauptstadt zu entlasten, baute HOCHTIEF die vorhandene zweispurige Straße ab 2003 zu einer kreuzungsfreien, dreispurigen Autobahn aus. Zu dem Projekt, dessen reine Baukosten etwa 260 Mio. EUR betrugen, gehörten 19 Kreuzungsbauwerke, der Ausbau von Entwässerungskanälen und die betriebsbereite Fertigstellung eines integrierten Maut- und Verkehrsleitsystems. Die Mautautobahn wurde im Januar 2006 für den Verkehr freigegeben.

Das private Investitionsvolumen in Höhe von insgesamt rund 520 Mio. EUR wird während der 27-jährigen Betriebsphase durch Mautgebühren rückfinanziert. Die Maut wird dabei über ein voll­elektronisches System ohne jegliche Beeinträchtigung des Verkehrsflusses erhoben. Das Projekt stellt technolo­gisch einen Meilenstein für vollelektronische Systeme zur Gebühren­erhebung und zum Verkehrsmanagement dar.


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