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Projekt – Landeskriminalamt NRW, Düsseldorf

Landeskriminalamt NRW, Düsseldorf

Im Oktober 2007 hat der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW Düsseldorf HOCHTIEF Construction mit dem Neubau des Landeskriminalamts NRW beauftragt. Mit etwa 60 000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche zählt das Projekt an der Völklinger Straße in Düsseldorf zu den größten Bauvorhaben in Nordrhein-Westfalen. HOCHTIEF Construction erhielt den Zuschlag für die Planung und Ausführung des Projekts nach einer vorgeschalteten Präqualifikation und im Rahmen eines wettbewerblichen Dialogs mit anschließendem Verhandlungsverfahren. Gemeinsam mit festen Planungspartnern hat die Niederlassung NRW eine sowohl gestalterische als auch wirtschaftlich günstige Lösung erarbeitet, die auf den Bedarf des Kunden zugeschnitten ist.

Das insgesamt zirka 200 Meter lange, 70 Meter breite und 22 Meter hohe Gebäude ist unter hohen Sicherheitsaspekten als „moderne Burg“ geplant worden. Von den insgesamt etwa 60 000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche werden allein 20 000 Quadratmeter als Laborflächen ausgeführt, der Rest entfällt auf Büro- und Sonderflächen. Die unterschiedliche Nutzung spiegelt sich auch in der Gebäudestruktur wider. Hinter der schützenden Außenhaut befinden sich zwei Einzelgebäude, die über eine diagonale Magistrale verbunden und erschlossen werden. Der gläserne Eingangsbereich schafft eine kommunikative Transparenz nach außen, während die Blockstruktur der Verwaltungs- und Laborbereiche den Sicherheitsanforderungen Rechnung trägt und geschlossen wirkt.

Effizient und nachhaltig: Eine moderne Geothermieanlage sorgt für die natürliche Klimatisierung des Gebäudes. Dazu werden Wasserleitungen entlang der Bohrpfähle ins Erdreich geführt. Der Wärmekreislauf unterstützt im Winter die Heizanlage und kühlt das Gebäude im Sommer. Auf dem Dach des Gebäudes hat der Bauherr die Option für eine Fotovoltaik-Anlage geschaffen. Die geplante Anlage mit 480 Modulen auf 800 Quadratmetern Fläche kann jährlich ca. 80 MWh Strom erzeugen und damit ca. 65 Tonnen CO2-Emmissionen jährlich vermeiden.

Das Projekt mit einem Auftragsvolumen von derzeit 80,2 Millionen Euro soll im Frühjahr 2010 fertig gestellt werden.


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